Im Sueden von Thailand

Im Sueden von Thailand findet man die ganze Bandbreite die der Tourismus hergibt. Von einsamen Straenden auf Koh Chang und dem Dschungel im Kaho Yai Nationalpark bis hin zum widerlichen Pattaya. Alles ist moeglich.

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Im Norden von Thailand

Weit weit entfernt von Thailands Massentourismus waren wir die ersten Tage in Thailand im Norden in den Bergen unterwegs. Wir haben die Bergvölker der Akha und Lahu besucht und in deren Dörfern übernachtet. Erstaunlich authentisch. Man lebt hier eigentlich wie vor hunderten von Jahren. Bis auf die Roller. ;-)

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Seekarspitze (2053 m)

Bei den frühlingshaften Temperaturen Ende März möchte man garnicht glauben, dass man in den Bergen beste Firnbedingungen vorfindet. Tatsächlich ist das Achenseetal nach einem schneereichen Winter noch kompett weiß. Und selbst Christlum hat noch geöffnet. Aber viel wichtiger waren uns heute die schönen Hänge an der Seekarspitze (2053 m) hoch über dem See. Bei der Abfahrt hat man den Eindruck man fährt direkt in den See. Leider war die Nacht vorher zu warm und dadurch der Schnee von Anfang an naß und schwer. So haben wir uns nicht ganz bis zum Gipfel getraut. Der Schlussanstieg war doch zu steil und lawinentechnisch heikel. Stattdessen saßen wir dann bei einem Bier in der Sonne und haben “unseren” Berg in der Sonne betrachtet. Auch schön.

Seekarspitze
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Nachtskitour Kolbensattel

Die wohl letzte Skitour in der Wintersaison 2012 auf den Kolbensattel bei Oberammergau. Auch diesmal waren Robert und ich nach der Arbeit unterwegs und auf der Hütte wahrlich nicht die einzigen. Es war kein einziger Platz mehr frei.

Kolbensattel
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Schutz des Kirchseeoner Südens!

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Keine Umgehungsstraße im Süden von Kirchseeon!

Schutz des Kirchseeoner Südens 

 

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Seekarkreuz (1601 m)

Am Samstag durfte ich einem kleinen Skitourenausflug der Familie Meyer/Mauermann beiwohnen. Bei überraschend guten Schneeverhältnissen ging es auf das Seekarkreuz im Mangfallgebirge. Allerdings von Süden. Und durch weiterhin Massen an Schnee. Es ging zunächst weit ins Schwarzenbachtal hinein, eine Gegend in der ich noch nicht war. Durch herrlichen Wald und entlang des Baches – einschließlich abenteuerlicher Bachüberquerungen – ähnelte es anfangs eher einer Skiwanderung.

Seekarkreuz

Erst später am Gipfelhang ging es etwas steiler bergauf. Mehrere Wechtenabrüche und selbstausgelöste Lawinen zeugten von der vergangen Lawinengefahr. In den nahezu unverspurten Gipfelhang haben wir uns denoch hineingewagt und wurden mit eigentlich recht guten Schneebedingungen belohnt. Auch später durch den Wald führt eine  fantastische und landschaftlich sehr schöne Abfahrt. Aber das was bei einer Bergtour am meisten zählt, ist die Aussicht vom Gipfel. Und die war grandios.

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Motto des Tages: Erstaunlich guter Schnee, überraschend abwechslungsreich und unerwartet einsam.

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Schönalmjoch (1986 m)

Am Faschingsdienstag mache ich mich mit Robert auf zu einer Skitour zum Schönalmjoch im Karwendel. Letztes Jahr im Oktober hat man den perfekten Gipfelhang schön von der Fleischbank gesehen. Eine Idee war geboren.

Fleischbank   Schönalmjoch

Das Schönalmjoch besticht weniger durch lange Skiabfahrten als durch herrliche Wald- und Almenlandschaft. Außerdem kann man immer wieder seinen Blick rüber in das atemberaubende Karwendelpanorama schweifen lassen.

Schönalmjoch

Die Tour startet ab Hinteriss und über Forstwege geht es zunächst durch lichten Jungwald. Nach einem kurzen Stück am Grat öffnet sich das Gelände und der Blick fällt auf DEN Gipfelhang.

Schönalmjoch

Der Schnee hat zur Mittagszeit leider etwas “angezogen” und wird bei der Abfahrt recht schwer. So haben wir uns eher für eine sonnige und lange Brotzeit im Schnee als für einen zweiten Aufstieg entschieden.

Schönalmjoch

Fazit: Landschaftlich sehr schöne Tour. Bis auf den Gipfelhang, abfahrtstechnisch zu vernachlässigen. Nordseitig wäre heute sicherlich die bessere Wahl gewesen. Aber: Wir bereuen nichts!

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Taubensteinkopf

Auch wenn mal wieder kein Gipfel dabei war, ist eine Nachmittagsskitour auf den Taubensteinkopf am Spitzingsee eine Erwähnung wert. Nach einem mehr oder weniger hilfreichen LVS-Kurs des DAV steigen wir bei arktischen Bedingungen entlang der Skipiste bis zur Bergstation der Gondelbahn. Schade nur, dass wir nicht mehr im Taubensteinhaus einkehren konnten.

Taubensteinkopf

 

 

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Nachtskitour auf’s Hörnle

Kurz vor dem Dunkelwerden rasten die Tourenstiefel in die Bindung und wir starten in eine eisige Winterlandschaft am Hörnle. Wie an einer Perlenkette reihen sich die Stirnlampen an der Aufstiegsspur. Wir sind wahrlich nicht die Einzigen. In der Schwärze der Nacht lassen sich im diesigen Tal noch die Lichter der Dörfer erkennen während die umgebenden Berge im Vollmondlicht klar zu sehen sind. Die lieblichen Ammergauer Alpen wirken in der Dunkelheit angsteinflössend und monströs. Trotz der Kälte kommen wir leicht ins Schwitzen und lassen die Arbeit hinter uns. Was für eine grandiose Idee. Eine Nachtskitour auf’s Hörnle. Da schadet es auch nicht, dass unser Gipfel lediglich das Weißbier auf der Hütte war. Die Abfahrt im Mondlicht und Stirnlampe war einfach super – so super wie nur eine Abfahrt nach Aufstieg aus eigener Muskelkraft sein kann.

Hörnle
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Seekopf – Skitour ohne Gipfel im Alpbachtal

Ende Januar – es hat geschneit wie blöd in den letzten Tagen. Die Lawinengefahr hält sich aber in Grenzen. Andi und Ich jagen deshalb an einem Donnerstag über die Inntaler Autobahn und biegen bei Brixlegg ab ins Alpbachtal. Die Vorfreude wächst. Auf das “Kleine Beil”. Und auf eine Abfahrt die, wie sich später rausstellen soll, seinesgleichen sucht. Der Hang ist dem Anderl schon öfter aufgefallen, aber nur heute passen die Bedingungen.

Seekopf

Einige Tourengeher sind unterwegs, aber keinen zieht es hinter ins Tal. Die meisten bleiben hervorn beim Joel. Kann uns nur Recht sein. Drunten im Tal auf dem Forstweg ist es eisig, aber schon bald erreichen wir den Abzweig zum Beil und den Sonnenüberfluteten Hang. Schon hier fällt uns auf – der breite Hang mit perfekter Neigung ist fast jungfräulich. Die wenigen Spuren die hier gezogen wurden, sind wie der Tropfen auf den heißen Stein.

Seekopf

Doch noch 2 weitere Stunden sollen vergehen ehe wir oben sind. Wir realisieren, dass uns das Kleine Beil wegen seines steilen Gipfelhanges nicht juckt und der vorgelagerte Seekopf heikel zu begehen ist. So begnügen wir uns praktisch mit dem Vorgipfel des Vorgipfels. Das provisorische Gipfelkreuz reicht uns. Unser Gipfel ist heute eine Skiabfahrt – eine Abfahrt wie im Traum. Und weil es so schön war, sind wir gleich nochmal rauf. Auch wenn die Lunge pfeift, aber beim zweiten Aufstieg ging es sogar schneller.

Seekopf

Während ich die erste Abfahrt lediglich “lediglich” absolvierte (Hauptsache runterkommen) lief es später wesentlich besser und man konnte sogar bei mir ein wenig von “Zöpfe flechten” sprechen.

Nach der zweiten Abfahrt schauen wir uns nochmal um. Beinahe die Hälfte der Spuren die jetzt den Hang schmücken sind von uns. ;-)

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Bei Schneefall und Westwind ist diese Tour wegen Triebschnee wohl nicht zu empfehlen. Hab ich mir sagen lassen. Diese Bedingungen werden dann wohl in den nächsten 50 Jahren auf diesem Geschenk von einem Hang nicht wieder auftreten.

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