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Torkopf (2014 m)

Obwohl die Radtour durch die Schweiz noch in den Beinen steckt, mache ich mich Anfang Juni auf zu einer Bergtour ins Karwendel. Leider hatte keiner von den üblichen Verdächtigen Zeit und Lust mich zu begleiten. So bin kurz entschlossen allein gestartet um kombiniert mit dem Mtb den Torkopf zu besteigen.

Östliche Karwendelspitze

Morgens kurbel ich durch das einsame Rhontal nach oben, verstecke das Bike im Wald und steigen unter der verschneiten Nordwand der Östlichen Karwendelspitze in Richtung Torscharte. In unschwieriger Kraxelei erreicht man den herlichen Gipfel des Torkopfes.

Gipfelkreuz am Torkopf

Da es einer der ersten richtigen Bergtage in diesem Jahr war, konnte ich mich als einer der ersten der Saison im Gipfelbuch eintragen. Doch auf dem Weg nach unten kommen mir scharenweise die Wanderer entgegen.

Torkopf

Ich bin nur froh, dass ich das Tal nicht zu Fuss absteigen muss. So rolle ich auf dem Rad gemütlich ins Tal und stecke die Füsse in die eiskalte Isar, während andere gerade erst starten. Landschaftlich ist das Karwendel einfach einmalig!

Westalpen

3 Wochen Urlaub im Mai sollte man nutzen. Am Besten für eine kleine Radltour in die Schweiz. Schade, dass die hohen Pässe noch nicht offen sind. Aber mal sehen ….

Zur Eiger Nordwand, einen Blick auf Matterhorn und Mont Blanc erhaschen, nach Italien, vorbei am einsamen Val Grande, durch’s Engadin, an der Innquelle vorbei und vielleicht klappt’s ja doch irgendwie mit dem Stilfserjoch. 1.500 km und 30.000 Hm später sind wir dann auch schon wieder zuhause.

Westalpentour

Trotz Regen Mitte März eine tolle Skitour auf den Streicher (1594 m) und den Rauschberg (1645 m) und hinab durch die steile Rossgasse. Mission “erste erfolgreiche Skitour” abgehakt!

Rossgasse

Skitour Gerstinger Joch

Das nächste Foto sollte mich eigentlich auf dem Gipfel des Gerstinger Jochs (2035 m) zeigen. Oder aber meine elegante Spur die ich kurz zuvor in den lockeren Pulverschnee gezogen habe. Stattdessen sieht man mich wie ich Teile von der Bindung des Splitboards im Schnee suche, die sich unter meinen Füssen aufgelöst hat.

Skitour Gerstinger Joch
So bin ich dann den halben Berg und ein noch viel längeres Tal im teilweise hüfthohen Schnee zurückgestapft. Das Board das eigentlich mich tragen sollte, hängt an meinem Rucksack, drückt mir die Schultern ein und lässt mich nur noch umso mehr einsacken.

Skitour Gerstinger Joch

Nach einer Weile stellte sich die Ruhe wieder ein und ich schlummere in der herrlichen Schneelandschaft in der Sonne und lass mir später sagen: “… naja, hast nicht viel verpasst.”

Als ob mich das trösten würde!?   ;-)

Brünnstein (1619 m)

Brünnsteingipfel

Nebel unten im Tal, Sonne in den Bergen. Es hätte keinen schöneren Ort an diesem Wintertag Mitte Januar für mich, Eva und Daniel geben können! (Höchstens noch im gemütlichen Bett mit der Freundin ;-) ) Wundervolle Schneelandschaft und sogar noch eine Herausforderung durch den  Dr. Julius Mayr Steig. Und die Schlittenabfahrt war der Hammer! Das macht Lust auf mehr! Auja, das Bergjahr 2010 wird ein guuuuutes Jahr!

Der Jahreswechsel in netter Runde am Meissner Haus in den Tuxer Alpen.

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Das Thema diesmal: Gebrochener Schlitten, blaue Flecken, endlich Nichtraucher und Einiges mehr. ;-) Frohes Neues an Alle!

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Latschenkopf (1712 m)

Das war’s dann wohl mit Bergsteigen in diesem Jahr. Trotz der Massen auf dem Brauneck doch eine schöne Tour.

Brauneck

Gamsjoch (2452 m)

Das Gamsjoch - zentral im Karwendel und sehr elegant - steht schon lange auf der Liste. An einem wunderschönen Herbsttag Anfang September waren Silke und ich hier unterwegs, konnten uns an der Landschaft kaum satt sehen und haben sogar wilde Steinböcke angetroffen. Immer wieder schön hoch über dem Engtal.

Gamsjoch

Geparden sind die schnellsten Säugetiere der Welt (bis zu 105 kmh) und laufen nicht unbedingt vor Menschen weg. Dieser hier hat geschnurrt wie eine Katze.

Cheetah

 

Drachenwand (1060 m)

Ein Klettersteig wie ein Traum! Ein Traum bei dem man hellwach sein muss. An einem heißen Augusttag steigen wir in die Drachenwand ein - allein schon wegen des Namens konnten wir uns das nicht entgehen lassen.

Drachenwand
Drachenwand

Bei einigen Stellen fühlt man sich schon etwas komisch, aber dennoch irgendwie sicher, mit positivem Nervenkitzel. Ok, ich geb’s zu, hier und da fragt man sich: “Waarum nur? Waaaaruuum? Ich könnte auch wunderbar unten am See liegen? Aber neeeiiin ….” Trotzdem, nicht zu schwierig und ständig eine blendene Aussicht.

Drachenwand

Und ständig sieht man unten den kühlen Mondsee schimmern, sehnt sich nur nach einem kühlen Bad. Reine Quellerei war aber nur die kurze Autofahrt zum See. Mit geschlossenen Fenstern und aufgedrehter Heizung. Zur Effektverstärkung …

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