Hohe Kisten (1922 m) und Zunderkopf (1506 m)

Eigentlich sieht die Hohe Kisten (1922 m) die über das Loisachtal ragt nicht besonders erstrebenswert aus. Man denkt viel mehr an eine gemütliche Nachmittagstour, aber da irrt man sich.

Peter und ich starten auf Pfaden die nicht mal in der Karte verzeichnet sind und steigen auf kleinen Pfaden neben einer Klamm durch einen Märchenwald. Steil geht es bergauf ehe wir aus den Bäumen in eine Arena mit einem riesigen Schuttkar treten. Vorbei an seltenen Bergblumen bestaunen wir die Grate und Höhlen um uns herum. Das Gelände wird immer steiler und wir müssen am Ende bei einer Felsstufe Hand anlegen um auf den Sattel zwischen Hohe Kisten und Archtalkopf zu kommen. Herrlich ist hier der Blick ins Karwendel. Am Gipfel sind wir leider nicht allein, denn viele Wanderer nehmen die Forstautobahn von Süden.

So bleiben wir nicht lang am Gipfel, denn wir sind schon gespannt auf eine mögliche Abstiegsvariante über den Grat der Archentalwand. Das steile Latschengelände stellt sich als lange aber wunderschöne Alternative heraus. Und so können wir noch den wenig bestiegenen Zunderkopf (1506 m) mitnehmen. Hier finden wir nicht den richtigen Abstieg und müssen wieder ins Schuttkar queren ehe wir wieder in den herrlich schattigen Wald in Richtung Parkplatz kommen.

Fazit: Konditionstest bestanden, Hohe Kiste landschaftlich unterschätzt!

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