Kurz vor San Francisco

Der Wind ist mir nicht treu geblieben und hat mitten in Nevada auf West gedreht. So kam zu den langen Strecken, 3-4 hohe Paesse taeglich auch noch Gegenwind hinzu. Man quaelt sich also den Pass rauf und bei runterfahren ist der Gegenwind so stark, dass man Muehe hat 10 km/h zu erreichen. Ziemlich frustrierend.

In Austin bin ich also abends in die aelteste Bar von Nevada auf ein Bier gegangen und hab mit dem Barkeeper Victor gequatscht. “ Im going to Carson City tomorrow!“. Innerhalb von 2 Sekunden ueberlege ich – ein paar Tage mehr in Kalifornien oder ein paar Tage mehr in der Wueste von Nevada mit heftigem Gegenwind“. 🙂 Morgens und 5 Uhr schmeisse ich also mein Rad auf seinen Pickup und wir rasen mit einer unglaublichen Geschwindigkeit die 150 Meilen zur Grenze von Kalifornien.

Am naechsten Tagen befinde ich mich also schon gegen Mittag in einer anderen Welt. Am Lake Tahoe liege ich am Strand. Wie im Paradies! Schattige Baeume, ein kristallklarer See und noch massig Schnee auf den Bergen ringsrum.

Die Sierra Nevada war einfach herrlich und ich geniesse die kuehlen Temperaturen. Durch das Tal von Sacramento, wo es im Sommer unglaublich heiss ist, radle ich fast an einem Tag und verbringe nun die gewohnene Zeit am Strand nordlich von San Francisco. Wunderschoen hier.

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