Kalkalpenhexalogie

Die Kalkalpen – eigentlich nördliche Kalkalpen – ziehen sich wie ein Band von Wien bis zum Bodensee. Geographisch und geologisch unterscheidbar vom Rest der Ostalpen, bestehen die Gebirgszüge meist aus porösem Kalk- und Sandgestein. Ein befreundeter Kletterer sagt dazu gern „Brüchiger Scheiß“.

Im Frühjahr 2008, als der Winter noch nicht wirklich verschwinden wollte und die Gipfel und so manches Tal noch den Schnee eines langen Winters trugen, entstand das Thema zu ein paar Kurzabenteuern. Zumindest in einem Radlradius von etwa 3 Tagen befinden sich viele Berge, die ich schon zu Fuss kennen und lieben gelernt habe.
Der sagenumwobene Watzmann in den Berchtesgadener Alpen, die Loferer Steinberge und die steilen Wände des kompakten Kaisergebirges. Das Wetterstein mit dem höchsten Berg Deutschlands und seinem so arg entstellten Gipfelaufbau. Verdeckt und nicht weniger faszinierend, die Mieminger Gruppe, dessen bekanntester Gipfel, die Hohe Munde, stolz über dem Inntal thront. Ganz besonders das Karwendel, mit seiner wilden Gebirgswelt und historischen Kletterwänden – sie alle geben die Wege für die Kalkalpentrilogie vor.

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Seit dem April 2011 und dem 4. Teil heißt die Trilogie nun Hexalogie. Klingt zwar nicht mehr so schön, lässt aber noch Platz für weitere Tourenideen.

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